Geübt wird ein bis zum Tag der Durchführung einem nur sehr kleinen Kreis der Organisatoren bekanntes Übungsszenario, welches den Einsatz auch einer erheblichen Anzahl an Polizeikräften und Rettungsdienstpersonal erfordert. Daher kommt es im Bereich der Übung möglicherweise über einen längeren Zeitraum zu Geräuschen, Effektgeräuschen sowie lauten Rufen, die Teil der Übung sind. Außerdem ist mit einer erheblichen Zahl von Sondersignalfahrten und zeitweisen Sperrungen im Übungsbereich zu rechnen.
Die organisationsübergreifende Übung unter dem Titel „High Voltage 2026“, an welcher auch das Krankenhaus Freising und einer eigens für die Übung vorbereiteten, zweiten Notaufnahme der AG-Notfall teilnehmen wird, um den normalen Klinikbetrieb nicht zu belasten, gleichzeitig aber das Eintreffen einer großen Anzahl Verletzter verschiedener Schweregrade zu üben, dient dazu, die Schnittstellen und Koordination zwischen den einzelnen Organisationen der Sicherheits- und Rettungsdienstorganisationen und -behörden unter Realbedingungen einzuüben und Optimierungspotentiale außerhalb eines realen Einsatzes offenzulegen.
Außerdem sind derartige Übungen wichtig, um es Einsatzkräften in Hochstresssituationen belastender Großeinsätze zu ermöglichen auf Erfahrungen aus derartigen Übungen zurückzugreifen und durch Routine eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen. Daher wird das Szenario bewusst auch von allen Rahmenbedingungen so realistisch wie möglich gehalten.
Der Regelbetrieb des Rettungsdienstes, der Polizei, der ebenfalls teilnehmenden Integrierten Leitstelle Erding und der übrigen teilnehmenden Organisationen wird durch die Übung nicht beeinträchtigt.
Diese Vorabinformation dient dazu, eventuelle Verunsicherung durch das Übungsszenario in der Bevölkerung zu vermeiden. Das BRK und alle Übungsbeteiligten danken der Bevölkerung für ihr Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten durch diese wichtige Großübung.
